
Die BILD Zeitung schreibt im Mai 2008 - in ihrer sicherlich überzeichneten Art:
Michael Perlick, der neue „Van Gogh Leipzigs“!
Eine Einordnung der Bilder erhalten wir von Silke Janßen, freien Kunstjournalistin
und Mitarbeiterin im Stadtgeschichtlichen Museum zu Leipzig:
( gekürzte Fassung von 2009)
Lassen Sie die Farben, die Flüchtigkeiten des Moments auf sich wirken. Lassen Sie ruhig Bewegung zu. Denn Michael Perlick`s Bilder zeichnen sich genau durch diese Augenblicke aus.
Im Zentrum seiner Werke stehen Stadtbilder. Wir erkennen bekannte Straßenzüge und bedeutende Gebäude. Szenen, Eindrücke der nahen Messestadt Leipzig, aber auch Stadtbilder aus Dresden, Hamburg, Berlin und Lübeck sind zu entdecken;
In den Werken werden Sie jedoch nicht das Hektische, das Kritische, das Ambivalente, das Rationalisierte einer Stadt erkennen. In den Bildern von Michael Perlick leuchtet die Stadt, scheinen ihre Bewohner zu schweben. Umgeben von Lichtern, von Lebendigkeit strahlen die Werke voller Wärme.
Der Himmel in den Städten spannt die Gemälde von Michael Perlick ein. Und dass obwohl in einer Stadt der Himmel von seinen Bewohnern oft wenig beachtet wird, und oft auch wenig in seiner Gänze zu sehen.
Hier ist der Himmel ein Mittler zwischen Stadt, Mensch und Natur, die Stimmungen einer lauschigen Sommernacht, die Fröhlichkeit und Geschäftigkeit in den Cafés, all dies wird durch den Ausdruck des Himmels gefasst.
Michael Perlick arbeitet in seinen Gemälden, die er in Öl auf Leinwand malt, mit den Techniken der französischen Impressionisten, allen voran der Stil von Vincent van Gogh zeigt sich in den Gemälden.
Der kräftige Pinselstrich, die Farbspiele, das Ineinanderfließen der Formen – dies setzt auch Michael Perlick in seinen Werken ein.
Wenn Sie die Bilder betrachten entdecken Sie eine Leichtigkeit im Strich, im Duktus des Pinsels. Michael Perlick arbeitet schnell, so kann es sein, dass er nur eine Nacht, denn er arbeitet bevorzugt in der Nacht, benötigt um ein Gemälde fertig zu stellen. Dabei geht er jedoch immer wieder in die Farben, in die Formen hinein, überarbeitet sie. Die Bilder reifen.
Das Material des Öls erlaubt es ihm dabei die Werke zu modellieren, immer wieder in eine Arbeit im Schaffensprozess hineinzugehen, auch der Zufall ist eine wichtige Komponente in seinen Bildern. Zufall heißt hier vor allem Offenheit für das was entsteht.
Ausstellungen 2009:
Leipzig, Engelsdorf, Delitzsch, Kiew, Dauerausstellung Forsthaus Raschwitz
bisherige Ausstellungseinladungen 2010:
Mai : Leipzig Tage in Kiew und Gastausstellung, Museum der Russischen Kunst Kiew,
Juni : Heviz und Budapest, Ungarn
(anläßlich der Kunstwochen der Europäischen Kulturhauptstadt Pecs 2010)
Juli/August: Industrie – und Handelskammer Leipzig
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